Tourismus Schweiz: Das Beste über Vallorbe 2016

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Das Rückgrat des Schweizer Tourismus sind nicht nur die großen Skigebiete, sondern auch die kleinen Städte mit ihren Hotels und Pensionen sowie Jugendherbergen. Sie stellen sicher, dass man auch fernab des Massentourismus hervorragend Urlaub machen kann. So wie in Vallorbe. Der kleine Ort mit seinen nicht einmal 10.000 Einwohner versucht seinen Gästen soviel zu bieten wie nur irgendwie möglich. Zum einen gibt es die fast schon weltberühmte Grotte von Vallorbe, eine 3 Kilometer lange Tropfsteinhöhle, die im Laufe der Jahrmillionen entstanden ist und erst seit 1974 der Öffentlichkeit zugänglich ist.

Zum anderen gibt es das Eisen und Bahnmuseum. Hier wird vor allem die Geschichte der Schmiedekunst erzählt, die in der Region eine lange Tradition hat. Schließlich siedelte Menschen hier schon sehr früh und im 17. Jahrhundert arbeiten etwa 30 Schmieder her, vor allem um Waffen zu produzieren. Dieses alles kann man im Museum hautnah erleben. Erzählt wird auch die Geschichte der Bahn, denn Vallorbe hat einen berühmten Bahnhof, der unter Schweizer Denkmalschutz steht und Teil des nationalen Kulturerbes ist. Er liegt an der Strecke Paris-Mailand und mittlerweile hält auch der Hochgeschwindigkeitszug TGV hier. Der Bahnhof ist nach dem Ersten Weltkrieg gebaut worden.

Ebenfalls vom Weltkrieg zeugt das Fort, das etwas ausserhalb in den Felsen geschlagen wurde. Es sollte nicht nur der Verteidigung Vallorbes dienen sondern der Schweiz insgesamt. Man wollte für den Fall einer Invasion hier einen Posten schaffen, der Angreifer aufhalten kann. Glücklicherweise musste es nie verwendet werden.

Wer die Natur mag, wird in Vallorbe den Nationalpark besuchen, in dem man Bisons sehen kann und mit etwas Glück auch Wölfe. Teile der Umgebung der kleinen Stadt sind noch sehr naturbelassen. Zu empfehlen ist auch eine Wanderung nach Orbe, die teilweise durch abenteuerliche Schluchten führt. Hier sollte man sich gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitbringen.

Für so eine kleine Stadt hat Vallorbe also eine Menge zu bieten und es ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Schweizer Tourismus funktioniert: Gäste in allen Teilen des Landes zufriedenstellen.

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